Sozialproteste im Vergleich

Mittlerweile ist seit mehr als 15 Jahren „Hartz IV“ in Deutschland Realität. Auch in Frankreich gab es Versuche, den Sozialstaat nach dem deutschen Modell umzubauen.

Dagegen hat sich in Frankreich eine breite Bewegung (die der Gelbwesten) gebildet. Sie versuchten, die Reformen mit Blockaden und großen Demonstrationen zu verhindern. Diese Bewegung wurde anders als in Deutschland breit unterstütz

Abschluß der Veranstaltungsreihe "Die Renaissance autoritären Denkens und Handelns in Ost- und Westdeutschland"

Was ist „neu“ an den Neuen Rechten? Was hat es mit dem rechten Populismus auf sich?

Aktuell wird viel über die Neuen Rechten und die rechtspopulistischen Bewegungen, über ihr Denken und strategisches Vorgehen geredet. Unklar bleibt dabei jedoch weitgehend, was an den Phänomenen wirklich neu ist bzw. ob nicht doch von neuen Faschisten gesprochen werden sollte.

Die Entwicklung der AfD

Vortrag von Sebastian Friedrich

Was waren die gesellschaftlichen Umstände, die zum Entstehen und zum Erstarken der AFD beigetragen haben. Auf welche Strukturen und Zusammenhänge konnte die AfD zurückgreifen, um sich zu etablieren und so in absehbarer Zeit nicht wieder aus den Parlamenten zu verschwinden. Gibt es Unterschiede, innerhalb der AfD, was das soziale Umfeld betrifft und ihre Wählerinnen. Warum scheiterten die früheren Versuche?

 

Unterstützt von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt

BRD- Rechtsentwicklung und die Rolle des Staates

Vortrag von Wolf Wetzel

Es geht um die Rolle des Staates bei der Etablierung neonazistischer Gruppen ab 1945.  (NSU, WehrsportgruppeHoffmann/WGH, combat 18, bood & honour etc. bis zu "Gladio") Was ist das Interesse des Staates, diese neonazistischen Gruppen zu schützen? In dem Vortrag können nicht alle diese Gruppen umfassend behandelt werden, versucht wird aber, Hintergründe und Erklärungen an einigen Beispielen zu liefern, ohne in Verschwörungstheorien zu verfallen.

 

Unterstützt von der Stiftung Menschenwürde und Arbeitswelt

Praktische Gegenwehr, Antifa im Osten/DDR- Perspektiven auf eine eigenständige Bewegung

Vortrag von Christin Janicke, afa Ost, Herausgeberin „30 Jahre Antifa in Ostdeutschland“

Der staatliche und gesellschaftliche Umbruch 1989/90 war ein Markstein für die heutige Antifa-Bewegung. Unter der Annahme einer gemeinsamen widerständigen Geschichte wurde in bisherigen Rückschauen allerdings nur wenig beachtet, dass in Ostdeutschland eine eigenständige Bewegung entstand, die bereits in der ausgehenden DDR ihren Anfang nahm und ein eigenes Profil entwickelte.

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